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Donnerstag, 17. Januar 2019
Euro 2018 » TV-Bericht - MDR Thüringen Journal
Euro 2018

14.07.2018 - 11:58 von KS


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Euro 2018 » Emanuel Lasker, the ultimate Streetfighter
Euro 2018

14.07.2018 - 11:57 von Julia Mätzkow


Mit etwas Verspätung begann der Vortrag von Dr. Michael Negele aus technischen Problemen, die dank Klaus Wiemann schnell behoben werden konnten. Das Hauptaugenmerk lag auf dem privaten Leben und Emanuel Lasker, das laut Dr.Negele beinah interessanter sei als sein Schachleben. Anschließend wurde die Vortragssprache von Englisch auf Deutsch gewechselt, da der Raum sich mit deutschsprachigen Zuhörern füllte. Man könne gar nicht genug über Herrn Lasker sprechen, da das Leben eng mit der derzeitigen politischen Situation verknüpft ist. Man sollte Lasker nicht nur aus schachlicher Sicht durchleuchten, so Dr.Negele. Lasker stammt aus einer jüdischen Familie und hat im damals frühen Alter von 11Jahren, heute ist das bereits recht spät, mit dem Spiel begonnen, das ihn so lange den Lebensunterhalt sicherte. Zwischenzeitlich eröffnete er eine Spielschule, auch für Skat, Bridge, das Lasker-Spiel und andere Spielarten. Das leuchtete noch allem ein. Doch als es um seine Siege und Verluste ging, gerade gegen Carl Schleicher, entbrannte eine Diskussion. „Warum wurde das letzte Spiel von Schlechter verloren?“, war die Frage, die im Raum stand. Bernd Vökler dachte mal gelesen zu haben, dass sich Herr Schlechter nicht, als wahrer Weltmeister fühlte, wenn er nur einen Punkt Vorsprung hätte, was ihn dazu verleitet unbedingt die letzte Partie gewinnen zu wollen. Peter Grabs erhob Einspruch, es gäbe einen Vertrag in dem Schlechter 2 Punkte Vorsprung haben muss, um Weltmeister zu werden zu können. Der Beauftragte für Schachgeschichte und Schachkultur des DSB musste zugeben, dass der Sachverhalt nicht geklärt ist. Es wird vermutet, dass wenn es weniger als 2 Punkte Vorsprung gäbe, Schlechter zwar neuer Weltmeister wäre, sich jedoch sofort einem Revanchekampf mit Lasker hätte stellen müssen.
Doch der Umstand ist schließlich ungeklärt. Weiter ging es mit den Aufs und Abs der Karriere vom Weltmeister der 27 Jahre nicht von seinem Tron gestoßen werden konnte. Am Ende gab es noch eine Schnellraterunde über das Leben des 2. Weltmeisters. Jeder der eine richtige Antwort wusste, gewann ein „KARL Das Kultur und Schachmagazin“. Besonders freute sich darüber der kleine Peter Grabs. Anschließend war der kurzweilige Vortrag schon zu Ende. Viel Wissenswertes wurde über den einzigen deutschen Weltmeister von Dr. Negele vorgetragen. Vielen Dank an Dr. Negele, dass er uns die Freude gemacht hat nach Bad Blankenburg zu kommen. Heute dürfen wir uns dann auf einen Vortrag über das Training mit Klassikern mit Andreas Jagodzinsky freuen.
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Euro 2018 » Feuerwerk in Bad Blankenburg
Euro 2018

13.07.2018 - 20:39 von Jonathan Carlstedt


Nein es ist noch nicht Silvester und es gibt auch (noch) nichts zu feiern. Aber ganz nach Alexei Shirovs Motto, gab es „fire on board“. Die Teams sind allesamt so nah beieinander, dass seit Runde 1 jeder Sieg hart erarbeitet wird, um jeden Punkt gekämpft werden muss und keine Gegner wirklich als einfach bezeichnet werden können. Als Zuschauer vor Ort, aber sicher auch als Fan der Länder und Freund am PC, wird man schnell in den Bann gezogen, von den vielen interessanten taktischen Wendungen und Überraschung.

In der U-18 traf heute Deutschland 3 auf Polen. Die Deutschen hofften auf ihre Außenseiterchance, doch die kam nicht. Die polnische Auswahl zeigte sich vollkommen auf der Höhe. Als erstes erwischte es an Brett 1 Luis Engel, der einen Einschlag auf h7 übersah und fortan nur noch die Niederlage herauszögern konnte. Mehr lesen...

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Euro 2018 » Alle dürfen spielen!
Euro 2018

13.07.2018 - 14:02 von Jonathan Carlstedt


Um 14 Uhr ging die dritte Runde in der U12 und die zweite Runde in der U18 los. Während der U12 schon eine Runde am heutigen Tag in den Knochen steckt, kommt die U18 frisch ans Brett. Dabei fällt bei einem Streifzug durch die Räumlichkeiten der Landessportschule auf, dass alle Analysezimmer der einzelnen Föderationen sehr gut frequentiert sind und dort entweder konkrete Vorbereitung oder Training auf dem Programm steht. Urlaub kann nach der EM gemacht werden, wie Tiviakov auf www.chessbase.de so schön sagte „Man muss für Schach arbeiten.“

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An Brett 1 geht heute nicht Deutschland 1 oder 2 an den Start, sondern die dritte Mannschaft des Gastgebers, die gestern mit 3:1 die türkische Auswahl besiegen konnten. Deutschland 3 tritt an gegen die polnische Mannschaft, die von Igor Janik, angeführt wird. Eine große Herausforderung für das junge deutsche Team. Die Überraschungsmannschaft der ersten Runde, Deutschland 2, darf heute gegen Rumänien ran. Die mit 4 FMs bestückte Mannschaft aus Rumänien gewann gestern ebenfalls ihr Match und wird darauf aus sein weiter mit weißer Weste durch das Turnier zu gehen. Doch genau wie gestern versuchen die deutschen Spieler ihren starken Gegnern Paroli zu gebieten. An Tisch 3 geht Ungarn als Außenseiter in den Wettkampf. Österreich ist mit einer starken Mannschaft angereist und geht vor allem an Brett 3 und 4 mit einem großen Elovorsprung in die Partie. Die geschlagenen Deutschen der gestrigen Runde gehen heute an Tisch 4 in den Tag. Nach dem die Wunden geleckt worden sind, ist der Blick nach vorne gerichtet. In so einem starken Feld bedeutet eine Niederlage nicht unbedingt, dass einem ein schwächerer Gegner, als in der Runde zuvor gegenüber sitzt. Israel, wie Rumänien, mit 4 FMs am Start hat an allen Brettern eine Elozahl von deutlich über 2300. Die Nummer 1 der Setzliste ist also vorgewarnt. An den hinteren Tischen lauten die Paarungen Slowakei – Weißrussland, Tschechien – Dänemark und Türkei – Slowenien. Allesamt die Unterlegenen der Anfangsrunde, es ist also für alle an der Zeit die ersten Punkte zu sammeln.

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In der U18 w richten sich die Blicke auf Tisch 1. Dort spielt eine der Mitfavoriten, die polnische Mannschaft, um bald WIM Julia Antolak gegen Deutschland 2, bestehend aus Lara Schulze und Teodora Rogozenco. Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Gastgeberinnen. An 2 trifft die erste Mannschaft aus Slowenien auf die Türkei. Letztere konnte sich gestern aufgrund des Freiloses ausruhen und werden versuchen den vermeintlich übermächtigen Gegner zu schlagen. Aber auch Slowenien 2 ist unheimlich stark, mit 2200 und 2000 Elo gehören auch sie zum erweiterten Favoritenkreis. Die 1.Mannschaft aus Deutschland ist also gewarnt und wird alles versuchen den ersten Sieg einzusammeln. Aufgrund der vielen Unentschieden folgen anschließend viele Paarungen mit Mannschaften die jeweils einen Mannschaftspunkt ihr Eigen nennen können. So spielt Serbien gegen die ebenfalls starke Mannschaft aus Ungarn.

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Deutschland 3 wird versuchen die gute Form zu bestätigen und an Tisch 5 gegen Kroatien zum Erfolg zu kommen.

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In der U12 kommt es heute zur letzten rein deutschen Paarung, in der das ausgeruhte Deutschland 3, gegen die bisher am Besten im Rennen liegende Mannschaft von Deutschland 1 antritt. Die Favoriten Frankreich und Israel bekommen es mit Weißrussland und Tschechien zu tun. Sowohl Frankreich, als auch Israel haben bereits Punkte abgegeben und wollen sich jetzt keinen „Ausrutscher“ mehr leisten. Auch Deutschland 2 ist gewarnt, die Türkei spielt derzeit sehr starkes Schach, volle Konzentration ist gefragt, wenn die Mannschaft vom Bosporus geschlagen werden soll.

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In der U12 weiblich sind Deutschland 1 und Ungarn derzeit mit je 3 Mannschaftspunkten vorne. Während sich Deutschland 1 im nationalen Duell gegen Deutschland 3 beweisen muss, nimmt es Ungarn mit Tschechien auf und hofft darauf die Spitzenposition halten zu können. Deutschland 2 bekommt es in einem ausgeglichenen Duell mit Frankreich zu tun. Die französische Mannschaft kommt mit Schwung aufgrund eines 2:0-Sieges aus dem Vormittag.


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Lasst die Spiele beginnen!
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Euro 2018 » Großer Kampf in der U12
Euro 2018

13.07.2018 - 13:51 von Jonathan Carlstedt


Dass die Hälfte aller Altersklassen nicht gleichzeitig auch nur die Hälfte der Spannung bedeutet bewies heute die U12. Die Zuschauer, Eltern und Trainer bekamen eine Menge geboten. Die jungen Talenten aus Europa gaben alles, um für ihre Mannschaft erfolgreich zu sein. Die Franzosen konnten in der U12 weiblich ihre Niederlage von gestern vergessen machen und gewann 2-0 gegen die Mannschaft aus Tschechien. Die Spielerin mit der höchsten Elo im Bereich der U12 weiblich ist die Ungarin Zsoka Gaal (2044). Sie gewann heute im Duell gegen Deutschland 1 in der Partie mit Luisa Bashylina. Am Ende hieß es trotzdem 1-1, denn Svenja Butenandt glich mit den weißen Steinen das Match aus. 1-1 war auch das Ergebnis im deutschen Duell der Mannschaften 2 und 3. Helena Ulrich brachte Deutschland 3 zwar in Führung, doch Saskia Pohle konnte eine Partie mit vielen Aufs und Abs am Ende für sich entscheiden! Man merkt, bei den vielen nicht entschiedenen Matches wie ausgeglichen das Feld besetzt ist.

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Die erste entschiedene Partie im U12 Open Turnier war die an Brett 4 zwischen Deutschland 1 und Deutschland 2. Nikita Schubert, Deutscher Vizemeister der U12, gewann seine Partie gegen den kurzfristig angereisten Peter Grabs, dank eines gut vorbereiteten Läuferopfers auf a6, der den weißen b-Bauer unaufhaltsam machte. Doch Jeremy Hommer glich an Brett 2 in einer wilden Partie gegen Dominik Laux aus, womit wieder alles offen schien. An den anderen Brettern waren die Zeichen allerdings früh gesetzt. Franziskus Leopold Wagner verwertete eine technische Gewinnstellung im Endspiel mit 2 Läufern gegen einen Turm gegen Bao Bui… Eine späte Rache für die erlittene Niederlage bei der Deutschen Einzelmeisterschaft U12.

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Leonardo Costa konnte für Deutschland 1 dann den Sieg holen. Er hatte früh einen Bauer weniger für Kompensation. Diese Kompensation brachte den Bauern wieder, und Leonardo konnte am Ende eine nicht verlierbare Stellung auf Gewinn drücken. So hieß am Ende der Sieger des Duells Deutschland 1, dank eines 2,5:1,5 Sieges!
Die Türkei leistete wieder sehr starke Gegenwehr. Brett 1 wurde gegen Israel, verloren, auch wenn die Live-Übertragung eine klar bessere Stellung für den türkischen Spieler zeigte. Der Verfasser dieser Zeilen sah nur einen sehr enttäuschten und wild gestikulierenden türkischen Spieler aus dem Turniersaal laufen.

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Brett 2 konnte die Türkei für sich dank einer starken Vorstellung von Taha Ozkan für sich entscheiden. Doch an Brett 3 und 4 schlug Israel mit Guy Levin und Benny Aizenberg zu. 3-1 für Israel.
Das französische Team gewann gegen Tschechien relativ schnell ihre beiden Weißbretter und sorgten damit für eine komfortable 2-0 Führung. Auch wenn es zwischendurch noch ein bisschen wackelig wurde, blieben die Franzosen mit 2,5:1,5 erfolgreich und setzten damit den von den Mädels gesetzten positiven Trend fort.

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Weißrussland stieg, wie im vorangegangen Bericht bereits erwähnt, erst heute ins Turnier an. Gegen Ungarn reichte es noch nicht ganz zum Sieg, doch ein 2-2 konnte die ungarische Mannschaft erreichen.

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